Rainbow Warrior – im Norden Neuseelands

Ein Ausflug, den wir während unserer Zeit in der Bay of Islands im Norden Neuseelands machten, ging zum Wrack der Rainbow Warrior, dem ehemaligen Flaggschiff von Greenpeace.

Rainbow Warrior – Geschichte

Zum Hintergrund: 1985 lag die Rainbow Warrior im Hafen von Auckland. Das Greenpeace Team war auf dem Weg nach Französisch Polynesien um dort gegen Atomtests zu protestieren. Am 10. Juli wurde es jedoch von französischen Regierungsagenten versenkt, die zwei Bomben angebracht hatten. Die Explosion der ersten Bombe sollte zur Evakuierung des Schiffes führen, die zweite Bombe sollte es versenken. Allerdings kehrte nach der Evakuierung der Photograph Fernando Pereira auf das Schiff zurück und ertrank, nachdem das Schiff bei der zweiten Explosion versank. Das Ereignis spielt in der aktuelleren neuseeländischen Geschichte eine wichtige Rolle und bestärkte das Land noch mehr in seiner Anti-Atom-Position.

Tauchen an der Rainbow Warrior

Da wir während unseres Advanced Open Water Kurses in Koh Tao schon einmal ein Wrack betaucht hatten und uns das viel Spaß gemacht hatte, wollten wir unbedingt die Chance nutzen und auch die berühmte Rainbow Warrior betauchen. Also ging es erst einmal mit dem Minibus zur wunderschönen Matauri Bay und dann mit einem winzigen Bötchen raus an eine Stelle nahe der Cavalli Islands, an der das Wrack nach seiner Bergung aus dem Hafen Aucklands versenkt worden war.

Das Wrack der Rainow Warrior war letztendlich sehr beeindruckend. Da es schon mehr als 25 Jahre dort unten liegt, ist es mit sehr schönen, bunten Korallen überwachsen. Spannend war auch, dass wir durch einige Räume tauchen konnten. Außerdem kann man auf dem Deck der Rainbow Warrior eine alte Toilettenschüssel bewundern. Allerdings liegt es recht tief und unsere Luft reichte nur für 25 Minuten, die leider ziemlich schnell vorbei waren…

Mittagessen gab es dann in atemberaubender Kulisse auf einer der menschenleeren Cavalli Islands. Danach haben wir noch einen flacheren Tauchgang am Riff gemacht und dabei sogar einen riesigen Adlerrochen gesehen.

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