Sleep – Dive – Eat – Repeat

Auf der Suche nach einer Möglichkeit unsere in Thailand neu erlernten Fähigkeiten anzuwenden sind wir auf Borneo fündig geworden: Semporna, ganz im Osten des malaysischen Teil Borneos. Hier gibt es vor der Küste viele kleine, teilweise unbewohnte Inseln mit vielen kleinen vorgelagerten Korallenriffen. Das Highlight ist hier das Riff vor der Insel Sipadan welches als der beste Tauchspot Malaysias gilt. Allerdings dürfen hier nur maximal 120 Leute am Tag tauchen, daher ist eine frühzeitige Reservierung nötig. Da frühzeitiges reservieren ganz und gar nicht zu unserer Philosophie des Reisens passt, hatten wir leider keine Chance hier eine Lizenz zu ergattern. Das gute daran: Die umliegenden, paradiesisch schönen, Mini-Inseln sind (vermutlich) nicht viel schlechter, aber um einiges günstiger zu betauchen. Außerdem haben wir einen guten Grund, nochmal wieder zu kommen.

Gefunden haben wir schließlich ein kleines Resort knapp 1km vor der Küste Sempornas. Die Anlage ist aus einem ehemaligen Fischerdorf entstanden, das auf einer Sandbank im Meer gebaut ist (-> siehe Fotos). Den Bewertungen des Resorts konnte man schon entnehmen, dass es unter chinesischen Reisenden sehr beliebt ist. Das wir dann aber die einzigen nicht-chinesischen Besucher waren, hat uns doch etwas überrascht und uns ein wenig zur Attraktion gemacht.

Die Tage liefen alle gleich ab, jedoch wird jeden Wochentag eine andere Insel angefahren: Morgens nach dem Frühstück (ca. 8:30 Uhr) treffen an der Tauchstation und die Ausrüstung ins Boot laden. Die restlichen freien Plätze im Boot werden mit „Schnorchlern“ aufgefüllt und ab geht’s zur Insel, Fahrtzeit ca. 30-60 Minuten. Dann 1. Tauchgang, Pause, 2. Tauchgang, Pause mit Mittagessen, 3. Tauchgang, Rückfahrt. Die Pausen werden meistens auf der jeweiligen Insel verbracht.

Ein Tauchgang dauert zwischen 30 und 50 Minuten, je nach Luftverbrauch und Tiefe. Da der Stickstoff im Körper unter Wasser nicht komplett abgebaut wird, sind die Tauchgänge zeitlich begrenzt und an der Oberfläche muss eine bestimmte Pause vor dem nächsten Tauchgang eingelegt werden.

Das Fazit der 3 Tage: Wir konnten unsere Taucherfahrung von 9 auf 18 Tauchgänge verdoppeln! Chinesen machen nicht nur über der Wasseroberfläche viele Fotos!

Die vielen Unterwasserfotos haben wir unserem chinesischen Tauchkumpanen Erik zu verdanken, den Rest haben wir selbst geschossen.

3 Antworten auf „Sleep – Dive – Eat – Repeat“

  1. Sehr schön, eurer Tauchresort; es erinnert uns sehr an die Malediven. Die weißen Strände, die Bungalows im Wasser, die Fische, sehr ähnlich wie bei unserer Reise auf die Malediven anlässlich unseres 25. Hochzeitstages. Die Malediven könnt ihr also auslassen.

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